Keine Bahn ist keine Lösung

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Ap
Patrick Dahlemann: Die Darßbahn kann eines der Großprojekte in Vorpommern sein
22.04.2017 21:29

Der Parlamentarische Staatssekretär Patrick Dahlemann spricht beim Stadt-Empfang in Barth über die Bemühungen zum Erhalt der Bahnverbindung Velgast-Barth und zum Bau der Darßbahn.

Transkript:

... ist natürlich im Einklang mit der Darßbahn zu betrachten.

Und ich guck jetzt mal meine Kollegin an, wir haben die Landtagswoche intensiv genutzt, auch mit dem Kollegen Dietmar Eifler, das muss man fairerweise sagen, uns dazu mit dem Verkehrsminister verständigt und auch mit unserer Bundestagsabgeordneten Sonja Steffen sind wir da im Gespräch.

Es sind gute und vertrauensvolle Gesprächsgrundlagen, wo es sicherlich unfair wäre, zu viel heute vorweg zu nehmen.

Ich sag Ihnen aber ganz offen, und das als Mitglied der Landesregierung, ich würde mich freuen, wenn es uns allen gelingt, diese Strecke ganz unbedingt zu erhalten. Und dazu gehört, bis auf den Darß diese Strecke zu verlängern und diese Region damit insgesamt lebenswerter und liebenswerter - zunächst für die Einheimischen zu machen - und insgesamt auch attraktiver für jede Urlauberin und jeden Urlauber, die den Weg hierher finden wollen.

[Beifall]

So hat der Ministerpräsident Erwin Sellering in seiner Regierungserklärung drei bis vier Großprojekte für Vorpommern angekündigt.

Ich sage Ihnen, die Darßbahn kann eines dieser Großprojekte bei uns in Vorpommern sein. Und dafür ist es dringend notwendig, dass die Akteure sich in dieser Region, nicht nur in Barth, nicht nur auf dem Darß, sondern im gesamten Landkreis Vorpommern-Rügen mit Unterstützung des Staatssekretärs dafür einsetzen und lautstark ihre Interessen artikulieren. Und selbstverständlich muss dabei diese große Investitionssumme in Blick genommen werden. Und zur Fairness gehört auch dazu zu sagen, dass dies eine große Herausforderung ist, die übrigens aber auch gerade für den Tourismus, als einen wichtigen Wirtschaftszweig in dieser Region, große Bedeutung hat und deshalb brauche ich die Touristiker im übrigen auch bei der Verantwortung dieser großen Investitionssumme. 

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